Lebenseinstellung Motorradfahren

Wer gerne Motorrad fährt weiß, dass es für die meisten Fans wesentlich mehr bedeutet, als sich nur fortzubewegen. Natürlich kann man sein Bike auch dazu nutzen, um den Weg in die tägliche Arbeit schneller zurückzulegen. Doch meistens steigt man in seiner Freizeit auf das Motorrad. Was gibt es denn Schöneres, als am Wochenende eine Runde zu drehen oder gar mit Freunden eine ausgedehnte Tour in ein anderes Land wie Schweden zu machen?

Warum lieben wir unser Motorrad? Es ist nicht mehr und nicht weniger als das unendliche Gefühl von Freiheit. Wenn einem der Fahrtwind um die Nase weht spürt man, dass man lebt. Das liegt vor allem auch daran, dass einem die Straße auf dem Bike wesentlich näher ist, als im Auto. Genau das macht auch die Faszination und den Reiz des Motorradfahrens aus. Jeder Biker spürt gerne die Geschwindigkeit, wenn er sich fortbewegt. Im Auto merkt man von all dem nichts. Auf dem Motorrad hingegen bemerkt man die Vibrationen des Motors und die Unebenheiten der Straße. Der Fahrer hat freie Sicht in alle Richtungen, ist schnell und wendig und kann die Aussicht auf die Natur genießen.

Training erleichtert die Tour

Natürlich nutzt man das Motorrad bei weitem nicht so oft wie sein Auto. Dieses verkommt gerne zum Transportgerät, das einem von A nach B befördert. Das Bike hingegen mutiert zum Genuss- und Sportgerät gleichermaßen. Wichtig dabei ist, dass man die Gefahren nicht unterschätzt und regelmäßig im Training bleibt. Dabei unterscheidet sich ein Motorrad nicht von anderen Sportgeräten. Die Beherrschung desselben will gelernt und geübt sein. Schließlich verbringt man damit wesentlich weniger Zeit und benötigt daher die entsprechende Fahrpraxis um das „Gerät“ auch zu beherrschen.

Worauf ist zu achten?

Damit das Motorradfahren auch weiterhin ein Vergnügen bleibt, ist es wichtig einige Punkte zu beachten. Es kostet zunächst einmal Kraft und macht Stress. Kopf und Körper sind in Bewegung und werden regelmäßig angespannt. Der Puls ist höher, daher kann auch eine Ermüdung schneller einsetzen. Pausen sind daher gefragt, dies ist besonders für Amateure und Anfänger wichtig. Nicht jeder gute Autofahrer ist automatisch auch gut auf seinem Bike. Die ungewohnte Blicktechnik, die Unsicherheit und neue Situationen im Verkehr tragen dazu bei, dass man schnell in gefährliche Situationen geraten kann. Es ist daher anzuraten mit genügend Zeit an die Sache heranzugehen. So kann man neue Situationen besser einschätzen und entsprechend reagieren. Ist eine Tour einmal nicht so verlaufen wie erhofft, sollte man sich in Ruhe überlegen, was schiefgelaufen ist. So kann man Fehler leicht identifizieren und das nächste Mal daraus lernen.

Worauf ist zu achten?
Worauf ist zu achten?

Motorradfahren verzeiht nur wenige Fehler, daher sollte man auf alle Situationen im Kopf vorbereitet sein. Was man im Auto noch korrigieren kann, mündet auf dem Bike oft in einem Unfall. Doch anders als beim Auto helfen hier keine umfangreiche Karosserie, keine Sicherheitsgurte und schon gar keine Knautschzonen. Die Folgen sind schnell und sofort spürbar. Eine robuste Schutzkleidung mit entsprechenden Protektoren zum Schutz der lebenswichtigen Organe ist daher dringend anzuraten. Wen die Begeisterung für das Motorradfahren einmal erfasst hat, den lässt sie so schnell nicht mehr los. Regelmäßiges Training und ein guter Schutz sind die Basis für ein lebenslanges Vergnügen auf zwei Rädern.